Archive for the ‘Lyrik’ Category

Nachtfalter

Monday, March 28th, 2011

Ich lass mich nieder an der Bar

Den Kopf in die Hände gestützt

Mein Blick schwirrt umher

Ruhelos flattern meine Flügel

Signalisieren Bereitschaft

Mich durchdringen zu lassen

Menschen durchstöbern meinen Geist

Besitzen meinen Körper

Doch kaum einer schafft es

Mein Herz zu berühren

Seinen Kolibrischlag zu beruhigen

Und die Hand auszustrecken

Damit ich mich niederlassen kann

Meine Flügel zu bestaunen

Ohne mich aufhalten zu wollen

Mit Netz und Nadel

Wenn ich weiter fliege durch die Nacht meiner Seele

Wand aus Glas

Monday, March 28th, 2011

Eine Wand aus Glas durchdringt ein Sonnenstrahl

Seufzend erwache ich aus einem süßen Traum

Löse mich aus Deinen Armen

Blinzle im Morgenlicht

Gähnend beginnt der Tag das Leben in mir zu wecken

Du schlummerst noch

Ein sanftes Lächeln

Guten Morgen, Liebe

Die Welt ist rosa und Dein Atem warm

Ich krieche zurück in Deine Arme

Fühle mich geborgen

Unsere Ewigkeit vergeht, ohne Spuren zu lassen

Ein Sonnenstrahl nimmt uns mit

Durch die Wand aus Glas

Wie soll ich es Dir sagen?

Monday, March 28th, 2011

Wie soll ich es Dir sagen

Wenn alle Worte geflohen sind

Und mich alleine gelassen haben

Eingehüllt in Schweigen

Verzweifelt blicke ich in Deine Augen

Ich suche eine Antwort

Ohne überhaupt zu wissen

Was ich fragen soll

Ich liebe Dich

So einfach, so wahr

Zu keiner Zeit ein Zweifel

Aber trotzdem nicht genug

Glück verlangt nach mehr

Mehr als ich zu geben habe

Mehr als ich versprechen kann

Mehr als ich weiß

Mehr als ich versuchen könnte

Ich liebe Dich

Wie kann es so einfach sein

Wenn ich mich so kompliziert fühle

Mein Kopf ist ein Durcheinander

In dem ich mich verliere

Ich liebe Dich

Das ist alles, was ich Dir sagen kann

Aber wie

Oh wie soll ich es Dir nur sagen?

Vollmond

Monday, March 28th, 2011

Im September höre ich dein Herz schlagen

Es schlägt sich tief in meine Brust

Bis ich es rauschen höre

Wie das Meer in meinem Blut

Heute Nacht gibt es nur mich

Und meine Narben

Manchmal spüre ich wie die Traurigkeit

Nach mir greift

Sie fasst um meinen Hals und drückt zu

Bis mir schwindelig wird

Ihre Hand wühlt in meiner Brust

Sucht mein Herz um es zu quälen

Sie sitzt auf mir und nimmt mir jeden Atemzug

Dein Bild in meinem Kopf

Ist ein Geschenk von ihr

All that I ever had to say

Monday, March 28th, 2011

All that I ever had to say

Went with my love, went away

I thought to be much weaker

Couldn’t imagine myself breathing

After he went away

My words are gone, but I’m still breathing

In the morning I can still open my eyes

When I ever thought of him leaving

I couldn’t imagine anything

Anything that could survive

How can I exist without him by my side

I thought without his arms around me

I could never feel safe again

I thought without his looks upon me

I could never feel beautiful again

How can I feel that free

Without anything left to say

There is no story to tell

Cause our fairy tale

Has been told so many times before

I still love him each and every day

But more and more he drifts away

With every sunrise that wakes me all alone

Farewell

Was all that I had to say

Sweet Night

Monday, March 28th, 2011

I looked at you

lying naked before me

Dressed up in fruits and food

Covered your lips with so many flavours

Kissed them all away

I never tasted you so much

My hunger for you grew wilder

And bigger

I never thought it could calm down again

I wanted to taste all that food

From your sweet lips

I drowned in all the sensual experiences

Lost myself in you

I will never forget your lips

How they felt and tasted that night

I will never forget your lips

Kissing her

So hungry and wild

Like I kissed you

Night, sweet night

In her arms

Your hunger grew wilder

And bigger

I drowned in all the sensual experiences

Lost myself in you and her

I will never forget your lips

Kissing her lips

All that I wanted

Was to show you

how much more there could be

how much more there is

I wanted to make you feel more than you know

More than you ever expected

More than you thought you can survive

I wanted your hunger to grow

And then let you eat

Let you drown in all the sensual experiences

I didn’t know

That I drowned your love for me

That I showed you the way out

The way to leave my side

Forever

Fading memories

Monday, March 28th, 2011

How, oh how to explain

Don’t know, if I am talking to you

Or rather to myself

I was listening to our song

Do you still remember

The words

We talked about before we even knew each other

Before we fell in love

It was like hearing your voice again

Like feeling your touch

On my skin

In the light of memory

All the beginnings look so bright and soft

There is magic in each and every first touch

First kiss, first embrace or whispered promise

That time we were still so innocent

Our love was careful, hopeful

Trying out each other

Searching for something true

Something to hold on

Like in my memories you are so near

I can nearly feel your warm breath on my skin

In fact you have never been so far away

I do not even know if you are closing

Your arms and lips around her right now

Your soft and sweet lips

It seems like seconds are gone

Since our last kiss

But in reality there are hours and hours gone

Days

Weeks

Years

Once there will be a whole life between us

The only bridge to cross

Is made of fading memories

Dämonen in meinem Kopf

Monday, March 28th, 2011

Sie erzählen mir von Dir

Wie Du ihr sagst,

Was Du mir nie gesagt hast

Für sie fühlst,

Was Du nie für mich gefühlt hast

Sie ansiehst, mit diesem warmen, liebevollen Blick

All die Zärtlichkeit und Liebe

Ist wie ein Dolch der langsam mein Herz zerschneidet, Stück für Stück

Du lachst mit ihr mein Lachen und

Du liebst sie mit meiner Liebe

In meinem Bett

In meinem Leben

Ich habe im Bus geweint

Als ich das Lied gehört habe

Das uns zusammen gebracht hat

Wie siehst Du unter Deinem T-shirt aus

Heute weiß ich es

und zittere nicht mehr vor Erregung

Sondern Schmerz

Manchmal wenn die Dämonen verstummen

Und der Schmerz nicht mehr pulsiert

Höre ich in der Stille mein Herz

Wie es leise flüstert

Dass Du mich noch liebst

Immer geliebt hast

Du hast mich angelächelt

Aber ich habe zu Boden geschaut

Aus Angst und Verzweiflung

Du hast mich berührt

Aber ich habe nichts gespürt

Weil mein Körper vor Schmerzen taub war

Du hast mich geliebt

Aber ich habe Dich nicht bemerkt

Bis Du nicht mehr konntest

Weil alle meine Schläge Dich trafen

Von mir getrieben haben

Es ist so einfach zu glauben

Dass sie besser ist

Dein ist

Das, was Du begehrt hast

Dass ich nicht gut genug war

Nicht richtig

Die Wahrheit ist so grausam

Wenn sie mir erzählt

Dass ich es war

Die nicht geliebt werden wollte

Nicht berührt

Nicht gehalten

Dass ich es war

Die Dich fort geschickt hat

Vertrieben

Dich und Deine Liebe

Deine Wärme

Deine Zärtlichkeit

In Ihre Arme gelegt hat

Wo sie dankbar angenommen werden

Dankbar und willig

Sie schmiegt sich so weich in Deine Arme

Seufzt so sanft

Lässt sich berühren

Halten, küssen, lieben

Sie kann schwach sein

Um gehalten zu werden

Konntest Du nicht stärker sein?

Nicht meine Schwächen und Fehler

Haben mich wieder einsam gemacht

Sondern meine Stärke

Lässt mich wieder als letzte alleine stehen

Ich bin nie schwach genug

Um mich lieben zu lassen

Wollte Deine Hilfe nicht

Sehe Dir lieber zu

Wie Du sie liebst

Als in Deine Augen zu sehen

Spüre lieber den Schmerz

Wenn Du sie berührst

Als Deine Berührung auf mir

Ich träume von Euch jede Nacht

Was Ihr getan habt

Und tun werdet

Ich träume Euer Leben

Mein Leben

Wie es hätte sein können

Nur ein Traum

Engelsflügel

Monday, March 28th, 2011

Es juckt am Rücken zwischen den Schulterblättern

Ich versuche meine Flügel zu strecken

Beutel den Staub aus ihren Federn

Zu lange nicht benutzt

Zu lange nur gedrückt, geknickt, versteckt

Ihre Größe erstaunt mich jedes Mal aufs Neue

Ich weiß Ihre Macht zu spüren

Nicht zu nützen

Ich weiß zu fliegen

Doch ich kann es nimmermehr

Natürlich willst Du Mensch

Mir meine Flügel nehmen

Neidest du mir doch die Kraft

Und Schönheit

Die Freiheit, die in ihnen steckt

Mädchen

Monday, March 28th, 2011

Wir haben verstanden, dass wir

uns gerade hinsetzen sollen,

uns ordentlich benehmen sollen,

uns hübsch anziehen sollen,

nicht zu laut sein sollen,

nett lächeln sollen,

nicht wild sein dürfen,

nur reden dürfen,

wenn wir etwas gefragt werden.

Wir haben nicht verstanden,

warum.